Fahrbericht: Scania OmniExpress 3.60

Nehmerqualitäten gefragt

scaniaAuf Messen war er schon häufiger zu sehen, jetzt ist der Scania OmniExpress auch in Deutschland zu haben. Er ist ein robuster Typ fürs Gewöhnliche und erfüllt in zahlreichen Längen und Ausstattungen die verschiedensten Ansprüche.

Wenn schon ein Schwede, dann bitte auch im Winter“, applaudiert der Tester heimlich. Eisglatte Fahrbahnen und Temperaturen deutlich unter Null, hier kann der Scania zeigen, was in ihm steckt. In Sachen schneller Temperierung macht ihm keiner was vor. Nach wenigen Minuten Standheizung und kurzem Motorlauf erwärmt sich der Innenraum wohlig. Und apropos Schwede: Die Baureihe OmniExpress, die als lupenreine Scania-Produkte vermarktet werden, baut der finnische Karossier Lahden Autokori  in Lahti im Süden Finnlands.  Etwa 200 Busse jährlich fertigt die Fahrzeugmanufaktur, seit 2010 montiert das Unternehmen seine Omnibusaufbauten ausschließlich auf Scania-Fahrgestelle. 

Im Fokus der Finnen steht ohne Zweifel der OmniExpress, der es in Europa auf Stückzahlen bringen soll. In Skandinavien kommt der seit 2007 gebaute Reise- und Überlandbus gut an, ohne die Marke mit großen Baulosen zu beglücken. Aber selbst im knüppelharten deutschen Wettbewerbsumfeld laufen die ersten Fahrzeuge, und wie man hört, zur Zufriedenheit seiner Betreiber. Der im schwedischen Mutterhaus designte OmniExpress ist ein Baukastenprodukt: Er wird in den drei Höhen 3,20, 3,40 und 3,60 m und mit Längen von 10,5 bis 15 m als Zwei- oder Dreiachser angeboten.

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