Die Quote der erheblichen Mängel aller Linien- und Reisebusse beträgt 13,8 Prozent. Geringe Mängel stellten die TÜV-Experten an 30,5 Prozent aller Fahrzeuge fest, mängelfrei waren 55,5 Prozent, 0,2 Prozent der vorgeführten Busse wurden als „verkehrsunsicher“ stillgelegt. Auffällig ist ein Anstieg der Quote erheblicher Mängel mit zunehmendem Alter der Busse: Im Durchschnitt lag sie bei einjährigen Fahrzeugen bei 4,5 Prozent. Nach fünf Jahren betrug sie bereits 11,1 Prozent, nach zehn Jahren 16,4 Prozent. Bei zwanzigjährigen Bussen stellten die TÜV-Experten eine Quote von 26,9 Prozent erheblicher Mängel fest.
Auf der Mängelliste ganz weit oben: die Beleuchtung. Über alle Altersgruppen waren im Durchschnitt 19,4 Prozent der geprüften Busse betroffen. Es folgten mit großem Abstand Mängel an Motor und Antrieb (5,2 Prozent), an der Vorder- und Hinterachse (5,0 Prozent) und Korrosion an tragenden Teilen (4,9 Prozent). Die Bremswirkung war bei 4,0 Prozent aller Busse eingeschränkt, bei 2,6 Prozent stellte der TÜV ein zu großes Lenkungsspiel fest.
Der TÜV empfiehlt den Busunternehmen, insbesondere bei älteren Fahrzeugen notwendige Instandhaltungsarbeiten rechtzeitig vorzunehmen. „Ganz klar ist: Für die rund 5,5 Milliarden Fahrgäste, die in Deutschland jährlich mit dem Bus fahren, muss die Sicherheit an erster Stelle stehen“, betont Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes der TÜV e.V. Erfreulich sei daher der hohe Anteil an mängelfreien Fahrzeugen.
BUS-Fahrt


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