Wo Scania drauf steht, steckt auch Scania drin. Aber der Dreiachser kommt aus China und soll mit günstigen Preisen für Furore sorgen. Unser Test klärt, was von dem China-Schweden zu halten ist.Der Auftakt vor zwei Jahren hatte für Unruhe in der Branche gesorgt. „Große Bühne für den Touring“ schrieben wir damals, „die Zeichen bei Scania stehen auf Expansion“. Und dennoch dauerte es weitere zwei Jahre, bis sich die ersten Exemplare nach Deutschland fanden. Vielleicht ist es auch Absicht: Die schwedische Marke feiert in diesem Jahr 100 Jahre Omnibusbau bei Scania, eine gute Gelegenheit, mit dem Touring weiteren Diskussionsstoff zu bieten. Noch kennt ihn kaum einer, wenn er um die Ecke biegt. Aber die erste Frage heißt immer: „Was soll er kosten?“ Der Scania-Vertrieb bringt den knapp 14 m langen Reisehochdecker mit knapp 240.000 Euro in Stellung. Wer einen Zweiachser im 12-m-Standardformat bevorzugt, bekommt diesen für rund 190.000 Euro.
Der Preis ist heiß
Fürs knapp abgezählte Geld bekommt der Touring-Kunde Standardware aus China, der Bus wird beim Kooperationspartner Higer in China gefertigt. Den Individualisierungswünschen deutscher Kunden sind enge Grenzen gesteckt – das ist nun mal bei Discount-Anbietern so. Zwei Aufbaugrößen sind vorgesehen, wenige Lackfarben und Polsterstoffe, der Innenraum wird im Farbton Umbra oder erdfarben geliefert. Schlafkabine, ja oder nein, auch ein größerer Monitor ist mittschiffs erhältlich. In Sachen Motorisierung gibt es 440 PS mit Euro-5-Zertifikat, Punkt. Die Fahrgestelltechnik steuern die Schweden bei, die hier keine Kompromisse machen – wer einen Touring bestellt, bekommt aktuelle Technik.
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BUS-Fahrt


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