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Dienstag, 08. Dezember 2009 10:19 |
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Die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB) setzte Ende September einen Volvo 7700 Hybrid probeweise im Dauerbetrieb auf einer innerstädtischen Linie ein. Der schwedische Niederflurbus bestand diesen Praxistest mit Auszeichnung.
Linienbusse sind in der sächsischen Messemetropole nicht das prägende Stadtbild. 80 Prozent der Verkehrsleistungen erbringt die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB) mit der Straßenbahn. Trotzdem ist das ÖPNV-Unternehmen bestrebt, auch mit Blick auf die von der EU geforderten Abgaswerte, seine Busflotte umweltgerecht zu modernisieren. So verkehrt bereits seit November 2007 ein Solaris Urbino 18 Hybrid auf der Linie 60 in Leipzig. Rund 120.000 km absolvierte der umweltfreundliche Pole bisher ohne Ausfälle. Gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben haben die Leipziger Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II beantragt, um jeweils 13 Hybridgelenkbusse anschaffen zu können. Anfang Oktober lag dafür noch keine Bestätigung vor. Doch neben den Bundesmitteln buttert dann auch noch der Freistaat Sachsen einige Euro in dieses Projekt. Während die Leipziger für ihre künftigen Hybrid-Schlenkis einen seriellen Antrieb favorisieren, konnten sie sich Ende September auch praktisch von dem Volvo-Parallelhybridkonzept überzeugen. Vom 24. September bis 3. Oktober war ein derartiger Niederflurbus auf der innerstädtischen Linie 89 im Dauereinsatz. Rund 1.500 km absolvierte der Volvo 7700 Hybrid auf der 5,4 km langen Strecke mit 15 Haltestellen zwischen Hauptbahnhof und Südvorstadt. Die gut 20-minütige Linienfahrt führte durch eine Fußgängerzone und schlängelte sich über Tempo-30-Straßen.
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