„Bremen wird sich wundern, wenn Tagesgäste ausbleiben und Bremer Schulen keine Busanbieter für Ausflugsfahrten finden werden“, warnt Hauptgeschäftsführer Bernward Franzky vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. in einem Schreiben an Bürgermeister Jens Böhrnsen sowie Umweltsenator Martin Günthner und Wirtschaftssenator Dr. Joachim Lohse.
Zumal laut Verband 75 Prozent der in Deutschland zugelassenen Busse nicht die Voraussetzungen für eine grüne Plakette efüllen. „Es ist nicht akzeptabel, Busse der Schadstoffklasse Euro 3, die 2006 zugelassen wurden und die als Wirtschaftsgut nicht abgeschrieben sind, aus der Stadt Bremen auszuschließen“, verweist Franzky auf die wirtschaftliche Seite des Einfahrtsverbotes. Nachrüstungen für ältere Busse seien nicht durchgängig möglich und verursachten in einigen Fällen sogar höhere Stickoxidbelastungen als Busse, die nicht nachgerüstet sind.
„Im Rahmen einer von uns durchgeführten Umfrage gaben durchweg alle betroffenen Unternehmen an, künftig ihren Verkehr von und nach Bremen einzuschränken oder ganz einzustellen“, mahnt Franzky weiter.
BUS-Fahrt


Immer mehr Städte und Regionen in Deutschland richten Umweltzonen ein. Da sollte man auf keinen Fall den Überblick verlieren

